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Eine Abwertung
einer Währung liegt vor, wenn sich ihr Außenwert verschlechtert. Bei
Preisnotierung der Wechselkurse (wie sie in Deutschland üblich ist) bedeutet
eine Abwertung der DM bzw. des EURO gegenüber einer Auslandswährung, dass der
Wechselkurs steigt. (siehe auch Aufwertung einer Währung, Wechselkurs)
siehe Prämie
Teilhaberpapier,
das dem Eigentümer ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft. An
deutschen Börsen werden Stamm- und Vorzugsaktien gehandelt. Man unterscheidet
zwischen sogenannten Namens-, Inhaber- und Stückaktien.
Die
Aktienanalyse hat die Bewertung von Aktien zum Ziel, sie dient als
Informationsgrundlage für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien. Die wichtigsten
Analysemethoden sind die traditionelle Fundamentalanalyse, die Bewertung im
Portfoliokontext und die technische Analyse.
Fonds, die ihre
Mittel hauptsächlich in Aktien anlegen. Grundsätzlich können Aktienfonds alle
Aktien erwerben, die an den amtlichen Börsen, am geregelten Markt oder an
anderen organisierten Märkten des In- und Auslands gehandelt werden.
Einschränkungen bzw. Spezialisierungen auf bestimmte Aktienmarktsegmente oder
-gruppen (zum Beispiel Branchenfonds) ergeben sich aus den jeweiligen
Anlagegrundsätzen.
Unternehmen,
dessen Grundkapital aus Aktien besteht (hinter dem Namen steht der Zusatz AG).
Bei der Rechtsform einer Aktiengesellschaft haften die Aktionäre nur mit ihrer
Einlage, dem Nennwert ihrer Aktie.
Eine Kennzahl,
die die Entwicklung eines aus unterschiedlichen - meist gewichteten - Aktien
bestehenden Portfolios wiedergibt. Unterschieden werden Aktienkursindizes, sie
geben die reine Kursentwicklung des abgebildeten Aktienkorbes an, und
Aktienperformanceindizes, die zur Bestimmung der Wertentwicklung des
abgebildeten Aktienkorbes herangezogen werden und daher dividenden- und
bezugsrechtsbereinigt sind.
Allgemeine
Bezeichnung für sämtliche Organisationsformen des Aktienhandels. Der
Aktienhandel findet börslich (Kassamarkt) oder außerbörslich (Telefonhandel und
XETRA-Handel) statt. Der börsliche Kassamarkt in Deutschland teilt sich in drei
Marktsegmente: Amtlicher Handel, Geregelter Markt, Freiverkehr.
Bei aktivem
Portfoliomanagement wird versucht, ein Portfolio so zusammenzustellen, dass
eine bessere Performance als ein adäquater Vergleichsmaßstab (Benchmarkportfolio)
erzielt wird. Die Anlagestrategie basiert dabei in der Regel auf einer Analyse
und Prognose der Wertpapierkurse (Aktien- und Rentenwerte) und der
Wertpapiermarktentwicklung.
Der Ausübungspreis des
Optionsscheines entspricht dem Kurs des Basiswertes.
Option, die jederzeit
während der Laufzeit
ausgeübt werden kann.
In ihm findet
der Handel in Wertpapieren, die von der Zulassungsstelle der Börse zur
Kursfeststellung durch amtlich bestellte und vereidigte Kursmakler zugelassen
worden sind, statt. In der Hierarchie der Börsensegmente steht der amtliche
Handel an oberster Stelle. (siehe auch Aktienmarkt)
Höchstgrenzen
für die Anlage der Fondsmittel in einem Wertpapier bzw. einer Anlagegattung
(zum Beispiel einzelne Aktienwerte oder Kassenbestand). Damit wird dem Prinzip
der Risikomischung Rechnung getragen. Die Grenzen sind im Gesetz über
Kapitalanlagegesellschaften, dem KAGG, verankert.
Ein
Fondsanteilschein ist ein verbriefter anteiliger Anspruch des Anlegers
gegenüber der Fondsleitung am Vermögen und Ertrag des jeweiligen Fonds.
Summe der
Vermögensgegenstände des jeweiligen Fonds dividiert durch die Anzahl aller
emittierten Fondsanteile.
Das Ausnutzen
von temporären Preisdifferenzen gleicher oder eng verwandter Wertpapiere an
unterschiedlichen Börsenplätzen und/oder zu unterschiedlichen Zeiten. Dies
geschieht durch den gleichzeitigen Kauf des Wertpapiers zu dem niedrigeren
Preis und Verkauf zu dem höheren Preis, so dass ein risikoloser Gewinn
resultiert. Arbitrage führt zur Angleichung von Preisen. Vollkommen effiziente
Märkte sind arbitragefrei, d.h. sie bieten keine Möglichkeit der Arbitrage.
Verkaufsgebot,
d.h. das Gebot, ein Wertpapier zu einem bestimmten Preis zu verkaufen
Asset
Allocation bezeichnet die Aufteilung eines Anlagevermögens auf verschiedene
Vermögensgattungen bzw. -sektoren. Als Vermögensgattungen lassen sich Aktien,
festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, usw. unterscheiden. Als Sektoren
können beispielsweise bei Aktien die verschiedenen Branchen genannt werden. Die
Auswahl des einzelnen Titels innerhalb einer Assetklasse bzw. eines Sektors
wird normalerweise nicht zum Asset Allocation-Prozeß hinzugerechnet.
Vermögenskategorie
bzw. -gattung. Unter einer Asset Class wird eine weit definierte Kategorie
finanzieller Aktiva verstanden, wie zum Beispiel Aktien, festverzinsliche
Wertpapiere oder Immobilien. (siehe auch Asset Allocation)
Vermögensverwaltung
siehe Am Geld
Der Austrian Traded
Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der von
der Österreichischen Termin- und Optionenbörse (ÖTOB) berechnet und
veröffentlicht wird. Der ATX setzt sich aus bis zu 30 Fließhandelswerten der
Wiener Börse zusammen. Die Werte des ATX beinhalten etwa 80% der
Börsenkapitalisierung aller an der Wiener Börse gehandelten Aktien.
Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des ATX. Anpassungen der
Zusammensetzung und Gewichtung lassen den Indexwert unverändert.
siehe Prämie
Eine Aufwertung
einer Währung liegt vor, wenn sich ihr Außenwert verbessert hat. Bei
Preisnotierung der Wechselkurse (wie sie in Deutschland üblich ist) bedeutet
eine Aufwertung der DM bzw. des EURO gegenüber einer Auslandswährung, dass der
Wechselkurs gefallen ist. (siehe auch Abwertung einer Währung, Wechselkurs)
Der Ausübungspreis
des Optionsscheines liegt im Falle eines Calls über, beim
Put
unter dem Kurs des Basiswertes.
Aufschlag beim
Kauf von Fondsanteilen auf den Anteilswert. Durch den Aufschlag sollen
sämtliche mit der Ausgabe von Fondsanteilen verbundenen Kosten der
Investmentgesellschaft abgedeckt werden.
Anteilswert
zuzüglich Ausgabeaufschlag. (siehe auch Ausgabeaufschlag)
Direkte Abwicklung eines
Wertpapiergeschäfts zwischen zwei Parteien ohne Einschaltung einer Börse. Für
den Optionsscheinhandel bedeutet das, auch außerhalb der Börsenzeiten von
Kursbewegungen profitieren zu können. Beispielsweise die Optionsscheine der
CITIBANK werden bis 22:00 Uhr gehandelt.
Wahrnehmung des im
Optionsschein verbrieften Rechtes durch den Optionsscheininhaber.
Zeitspanne, innerhalb der
das Optionsrecht ausgeübt werden kann. Nach dem Ablauf der Ausübungsfrist ist
der Optionsschein wertlos.
Preis, der bei der Ausübung
des Optionsscheines für die Berechnung des Barausgleiches
verwendet wird. Bei effektiver Lieferung handelt es sich um den Preis, zu dem der Basiswert bezogen (Call)
bzw. verkauft (Put) werden kann. Der
Ausübungspreis wird alternativ auch als Basiskurs, Basispreis, Bezugspreis,
Exercise oder Strike Price bezeichnet.
Der Optionsscheininhaber
erhält (falls dies in den Optionsscheinbedingungen des jeweiligen Emittenten
vorgesehen ist) ohne eigenes Zutun vom Emittenten am Verfallsdatum den inneren
Wert des Optionsscheines gutgeschrieben.
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Länger
anhaltender, starker Kursrückgang an der Börse (wird auch als Bear Market
bezeichnet). (siehe auch Hausse)
Optionsschein, bei dem der
Besitzer für jeden Stichtag, zu dem sich der aktuelle Kurs des Basiswertes innerhalb einer bestimmten
Bandbreite befindet, einen fest definierten Betrag erhält.
Der Basiswert wird
nicht effektiv an den Optionsscheininhaber geliefert, sondern er erhält die
Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem maßgeblichen Kurs für das
Basisinstrument. Der Barausgleich ist für den Optionsscheininhaber wesentlich
bequemer als die effektive Lieferung, da er nicht den Kaufpreis für die
vereinbarte Menge des Basiswertes zu entrichten braucht (Call) bzw. die vom Optionsscheinverkäufer zu liefernde
Menge des Basiswertes nicht übernehmen muß (Put).
siehe Ausübungspreis
Finanzinstrument, auf das
sich der Optionsschein bezieht (Underlying). Das können zum Beispiel
Wechselkursrelationen (Währungen), Indizes, Aktien oder Anleihen sein.
siehe Baisse
Viele Aktiengesellschaften
in Deutschland verkaufen eigene Anteile zu einem deutlich günstigeren Preis an
Ihre Mitarbeiter als an die Börse. Diese Maßnahme bindet das Personal an die
Firma und motiviert zu besseren Leistungen. In Deutschland gibt es mehr als
eine Million Belegschaftsaktionäre.
Das
Benchmarkportfolio ist das Vergleichsportfolio, mit dem die Performance eines
individuell zusammengestellten Portfolios verglichen wird. Häufig werden
hierfür Aktien- oder Rentenindizes herangezogen. (siehe auch Aktienindex)
Der Beta-Faktor
gibt die prozentuale Veränderung eines Wertpapiers oder eines Portfolios in
bezug auf das ein Marktportfolio, also auf Realisationen des systematischen
Risikos, an. Ein "ß von 1,2" bedeutet beispielsweise, dass das
betrachtete Wertpapier um 1,2% steigt, wenn der Marktindex um 1% steigt.
Mathematisch ist der ß-Faktor der Wert aus der Kovarianz des Wertpapiers mit
dem (Markt)portfolio dividiert durch die Varianz des (Markt)portfolios. Da die
ß-Faktoren in der Regel mit Hilfe vergangener Daten ermittelt werden, kann die
tatsächliche relative Veränderung des Wertpapiers zum Marktportfolio vom
berechneten historischen ß-Faktor abweichen.
siehe Ausübungspreis
Wenn eine AG ihr Kapital
erhöht, gibt sie neue Aktien aus. Die bisherigen Aktionäre erhalten dafür ein
Bezugsrecht. Das können Sie ausüben oder verkaufen.
Menge des Basiswertes, auf
die sich ein Optionsschein bezieht. Das Bezugsverhältnis ist je nach Basiswert
unterschiedlich. Optionsscheine auf den US-Dollar beziehen sich meist auf US$
100. DAX-Optionsscheine kontrollieren hingegen lediglich 1/100 DAX.
siehe Geldkurs
Eines der bekanntesten
mathematischen Rechenmodelle zur Ermittlung des Optionsscheinpreises.
Angelsächsischer
Begriff für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer besonders
hohen Börsenkapitalisierung und einem dementsprechenden Marktgewicht.
Zusätzliche Ausschüttung
der AG an die Aktionäre neben der regulären Dividende. Grund für einen Bonus
kann etwa ein Firmenjubiläum oder ein einmaliger Sondergewinn des Unternehmens
sein.
Angelsächsischer
Begriff für festverzinsliche Wertpapiere bzw. Schuldverschreibungen.
Die Börse ist
der Handelsplatz für vertretbare Güter. Je nach Handelsobjekt werden
Wertpapierbörsen (Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren),
Devisenbörsen (Handel mit Devisen) und Waren(termin)börsen unterschieden.
Plötzlicher
Börseneinbruch, der sich in drastischen Kursrückgängen auf breiter Front an den
betroffenen Wertpapierbörsen ausdrückt und mit entsprechenden Verlusten der
Anleger einhergeht. Aufgrund der hohen internationalen
Kapitalmarktverflechtungen führt heutzutage ein Börsen-Crash an einer der
bedeutenden Weltbörsen meist auch zu Börseneinbrüchen an anderen Weltbörsen
(Dominoeffekt).
Börsenwert einer
Aktiengesellschaft, d.h. Aktienkurs multipliziert Anzahl der emittierten
Aktien.
Ort der Wertpapierbörse.
Der wichtigste Börsenplatz ist New York Stock Exchange an der Wall Street.
Danach folgen London und Tokio. In Deutschland gibt es acht Börsenplätze:
Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin, München, Bremen, Hamburg, Hannover.
Es gibt auch Börsenplätze, die nicht ortsgebunden sind und zwar die
elektronischen Börsen wie etwa XETRA oder DTB (Deutsche Terminbörse), da hier
prinzipiell von jedem Ort der Welt über Terminals gehandelt werden kann.
siehe Aktienmarkt, Amtlicher Handel,
Geregelter Markt und Freiverkehr
Das
Börsen-Order-Service-System BOSS dient der elektronischen Unterstützung des
Parketthandels. Mit Hilfe von BOSS lassen sich Börsenaufträge elektronisch
sammeln und bearbeiten.
Der
Branchen-Index ist eine Kennzahl, die den Wertverlauf eines in einem bestimmten
Wirtschaftszweig (zum Beispiel Bau, Elektro usw.) investierten Aktienportfolios
widerspiegelt. (siehe auch
Aktienindex, Branchenanalyse)
Bei der
Branchenanalyse findet eine Begutachtung der wirtschaftlichen Perspektive einer
bestimmten Unternehmenssparte bzw. einer Wirtschaftsbranche statt. Eine übliche
Brancheneinteilung der deutschen Aktien ist: Automobile, Bau, Chemie,
Beteiligungen, Elektroindustrie, Brauereien, Hypothekenbanken, Kreditbanken,
Verkehr, Maschinenbau, Papierindustrie, Versorger, Eisen- und Stahlindustrie,
Textilindustrie, Versicherungen, Konsum. Wichtige Elemente der Branchenanalyse
sind die Bestimmung der Stabilität der Branche, ihre Stellung im
Konjunkturzyklus, Konkurrenzdruck, Abhängigkeit von anderen Ländern,
technologische und strukturelle Veränderungen. Wichtige Indikatoren für die
Konjunktur und Brancheneinschätzung sind die makroökonomischen Größen
Auftragseingänge, Geschäfts- und Konsumklimaindex.
siehe Gewinnschwelle
Preis, zu dem der Emittent
oder Börsenmakler bereit ist, einen Optionsschein zu verkaufen.
Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist definiert als der Geldwert aller
volkswirtschaftlichen Endprodukte (Waren und Dienstleistungen), die in einem
Land in einem Zeitraum (zum Beispiel einem Jahr) hergestellt worden sind
(Inlandskonzept). Das Bruttoinlandsprodukt entsteht durch die Leistungen der
verschiedenen Wirtschaftsbranchen und teilt sich auf der Verwendungsseite auf
die Teilaggregate privater Konsum, Staatskonsum, private und staatliche
Investitionen sowie Außenbeitrag (= Exporte - Importe) auf. Es dient als
Messgröße für die wirtschaftliche Gesamtleistung eines Landes. Das ebenfalls
als Kenngröße für die gesamtwirtschaftliche Leistung häufig herangezogene
Bruttosozialprodukt (BSP) ist dem Bruttoinlandsprodukt sehr ähnlich, erfasst
jedoch nicht das Inlandsprodukt, sondern das Inländerprodukt, d.h. die
Einkommen der Inländer im In- und Ausland.
siehe Bruttoinlandsprodukt
siehe Hausse
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Der CAC 40 Aktienindex ist
ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index, der aufgrund der Aktien von 40
verschiedenen Unternehmen, deren Aktien etwa 50% der Börsenkapitalisierung
aller an der Côte Officielle der Pariser Börse geführten französischen Aktien
ausmachen, errechnet wird. Anpassungen der Zusammensetzung und Gewichtung
lassen den Indexwert unverändert.
Ein Call
(Kaufoption) gewährt dem Optionsscheinkäufer das Recht, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im voraus
festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu erwerben.
Die meisten Optionsscheine sehen keine effektive Lieferung des Basiswertes,
sondern den Barausgleich vor. Die Ausübung eines Calls macht nur dann
wirtschaftlich Sinn, wenn der aktuelle Preis für den Basiswert über dem
Ausübungspreis liegt. Der Verkäufer eines Calls erwartet sinkende Kurse des Basiswertes,
der Käufer dagegen steigende Kurse.
Die nach ihrem
kerzenähnlichen Aussehen benannten Candlestick-Charts haben ihren Ursprung in
Japan und wurden der Überlieferung nach von Munehisa Homma, einem legendären
Reisehändler des 18. Jahrhunderts entwickelt. Analog zu den im Westen
entwickelten Verfahren technischer Analyse von Kursverläufen soll es dem
Anwender durch das Erkennen bestimmter charakteristischer Figuren möglich sein,
Rückschlüsse auf die zukünftige Kursentwicklung zu ziehen. Insbesondere in
Japan sind die Candlestick-Charts nach wie vor populär.
Ein Cap gibt die Obergrenze
an, bis zu der ein Call-Optionsscheininhaber an der
Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellem Kurs für den Basiswert partizipiert.
siehe Barausgleich
Der Cash-Flow
(Kassenzufluß) ist der Nettozufluß an liquiden Mitteln, d.h. bare Erträge minus
bare Aufwendungen. In der Praxis wird der Cash-Flow meist indirekt mit Hilfe
des Jahresüberschusses, den Abschreibungen und den Veränderungen der
langfristigen Rückstellungen ermittelt. Das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (je
niedriger desto besser) ist eine der bevorzugten Kennzahlen zur Beurteilung von
Unternehmen im Zeitablauf oder beim Vergleich von Unternehmen einer Branche.
Chicago Board of Trade
(größte Terminbörse der Welt in Chicago). Dort werden unter anderem auch
Optionen auf Rohstoffe gehandelt.
Grafiken, die
vergangene Kursverläufe und Umsatzentwicklungen von Wertpapieren abbilden oder
aus diesen abgeleitet werden. Charts werden bei der technischen Analyse zur
Beurteilung gegenwärtiger und zur Prognose zukünftiger Wertpapierkurse
herangezogen.
Elektronisches, von der
CITIBANK entwickeltes außerbörsliches Handelssystem. Angeschlossene Banken
können direkt mit der CITIBANK per Computer handeln. Die Bank erhält sofort
eine Bestätigung mit allen Einzelheiten der Transaktion zur Weitergabe an den
Kunden. Zeitverzögerungen, wie sie beim Börsenhandel systembedingt vorgegeben
sind, entfallen.
Wertpapierhandel
zwischen Marktteilnehmern, die über Bildschirme und Netzwerke zur
Datenfernübertragung miteinander in Verbindung treten. Der Handel findet
hierbei somit nicht durch gegenseitigen Zuruf auf dem Börsenparkett statt wie
es beim traditionellen Wertpapierhandel an der Präsenzbörse üblich ist.
Bei der
regelmäßigen Anlage gleich hoher Beträge werden in Zeiten hoher Ausgabekurse
von Fondsanteilen weniger und in Zeiten niedriger Ausgabekurse mehr Anteile
erworben. Dadurch verringert sich der Durchschnittspreis gegenüber dem Kauf
einer gleichbleibenden Anzahl.
Die amtlichen Kursmakler
(in der Regel freiberufliche Handelsmakler) erhalten für ihre Vermittlung von
Wertpapiergeschäften eine Maklergebühr, die Courtage. Sie beträgt einen
bestimmten Prozentsatz vom Umsatz.
Optionsscheine auf Aktien,
die zumeist nicht von der jeweiligen Aktiengesellschaft selbst, sondern von
einem Emissionshaus begeben werden. Der Emittent
sichert sich dadurch ab, dass er entweder ein Recht auf Lieferung der Aktien
oder aber die Aktien selbst erworben hat. Bei einer Ausübung von Covered Warrants
bleibt das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert.
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Der Deutsche Aktienindex
(DAX) ist ein grundkapitalgewichteter Performance-Index, der auf 30 deutschen
Standardwerten (Blue Chips) beruht. Der DAX ist um Dividendenzahlungen und
Bezugsrechtsgewährungen bereinigt. Gemessen am Börsenumsatz macht der Handel in
den DAX-Aktien etwa 75 Prozent des deutschen Aktienhandels aus. Der DAX wird minütlich
berechnet und publiziert. Man unterscheidet zwischen dem DAX, der im Rahmen des
Frankfurter Präsenzhandels ermittelt wird und dem XETRA-DAX (vorher IBIS-DAX).
Das Delta gibt
an, um welchen Wert sich der Wert eines Optionsscheines verändert, wenn sich
der Kurs des Basiswertes um eine Einheit verändert und alle anderen
Einflussfaktoren unverändert bleiben. Für Calls kann das Delta einen Wert
zwischen 0 und 1 haben, bei Puts liegt das Delta zwischen 0 und -1. Das
negative Vorzeichen resultiert daher, dass der Wert eines Put-Optionsscheines
bei einem Anstieg des Preises für den Basiswert sinken muss. In Prozent
ausgedrückt spiegelt das Delta die erwartete Wahrscheinlichkeit wider, dass der
Optionsschein am Verfallsdatum über einen inneren Wert verfügen wird. Es liegt
dann zwischen 0% und 100%.
Bankkonto, auf dem Käufe
und Verkäufe von Wertpapieren verbucht werden. Der Depotauszug gibt Auskunft
über den Wert aller Anlagen des Depots. Für die Verwaltung werden von den
Banken jährlich Gebühren erhoben.
Die Depotbank
eines Investmentfonds verwaltet das Fondsvermögen auf einem Depotsperrkonto.
Die Depotbank dient damit dem Schutz aller Anleger, da sie gesetzlich
verpflichtet ist, nur im Interesse der Anteilinhaber zu handeln. Sie wacht auch
darüber, dass nur gesetzlich zulässige Geschäfte getätigt und vollzogen werden.
siehe Barausgleich
Zinssatz, zu
dem die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank rediskontfähige Wechsel
(gute Handelswechsel mit drei als zahlungsfähig bekannten Verpflichteten und
mit Fälligkeit innerhalb von drei Monaten) von Geschäftsbanken gegen
Zentralbankgeld ankauft.
Im Bereich der
Kapitalanlage bezeichnet Diversifikation die Streuung des Vermögens auf
verschiedene Anlagegattungen bzw. -werte. Die Grundidee der Diversifikation
läßt sich mit der Bauernregel "Lege nicht alle Eier in einen Korb"
umschreiben. Ziel der Diversifikation ist dabei eine Portfoliozusammenstellung,
bei der sich die Risiken der einzelnen Vermögensgegenstände so kompensieren,
dass das unsystematische Risiko eliminiert wird.
Die Dividende
stellt den Gewinnanteil dar, der pro Aktie in Deutschland in der Regel einmal
jährlich ausgeschüttet wird. Die Dividendenausschüttung wird von der
Hauptversammlung beschlossen. Die Dividende wird wie folgt berechnet: Gewinn
der Aktiengesellschaft / Anzahl der Aktien.
Aktienindex der
New Yorker Börse, der sich aus drei verschiedenen Subindices zusammensetzt. Der
bekannteste Subindex ist der Dow-Jones-Industrial, der sich aus Kursen von 30
amerikanischen Industrieunternehmen errechnet (Abkürzung DJIA). Die beiden
anderen Indizes sind Dow Jones Transport und Dow Jones Versorger.
Deutsche Terminbörse. Voll
elektronisches Handelssystem für Optionen und Futures, bei dem der Handel
völlig unabhängig vom Ort über Terminals erfolgt. Seit Juni 1998 heißt die DTB EUREX.
An der Deutschen
Terminbörse (DTB) gehandelte Bundesobligationen
("Bobls")-Future-Kontrakte stellen Vereinbarungen dar, zu einem
festgelegten Zeitpunkt, dem sogenannten Liefertag, nominal DM 250.000, einer
fiktiven mittelfristigen Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland
oder der Treuhandanstalt mit einem Kupon von 6% und einer Laufzeit von 3 1/2
bis 5 Jahren zu liefern (Verkäufer) bzw. abzunehmen (Käufer). Gehandelt werden
gleichzeitig jeweils drei Bobl-Future-Kontrakte mit den nächsten Fälligkeiten
in den Monaten März, Juni, September oder Dezember. Die Kursnotiz lautet in
Prozent bezogen auf DM 100 nominal.
Durch die Umstellung von
DEM auf Euro ist die letzte handelbare Fälligkeit März 1999.
Die Duration
gibt die mittlere Restlaufzeit eines Wertpapiers an und stellt damit eine Kennzahl
für die durchschnittliche Bindungsdauer eines festverzinslichen Wertpapiers
dar. Sie ist das gewogene arithmetische Mittel aller auf den heutigen Zeitpunkt
abdiskontierten künftigen Zahlungen. Sie ist eine relativ zuverlässiger
Indikator für die Zinssensitivität eines Wertpapiers, wobei grundsätzlich gilt:
Je höher die Duration, desto stärker reagiert der Kurs des festverzinslichen
Wertpapiers auf Zinsveränderungen.
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European Association of
Securities Dealers Automated Quotations - elektronische europäische Börse für
Wachstumswerte nach dem Vorbild der US-Börse NASDAQ.
Andere Bezeichnung für Wertpapiere
(Aktien, Optionsscheine, Fonds-Anteile).
Erfüllung der
Rechte/Verpflichtungen aus einem Optionsscheingeschäft durch tatsächliche
Lieferung des Basiswertes gegen Zahlung des Ausübungspreises.
Der Hebel wird mit dem Delta multipliziert. Daraus ergibt sich die Kennzahl
für die prozentuale Veränderung des Optionsscheinkurses bei einer prozentualen
Veränderung des Basiswertes.
Dieses nach
seinem Erfinder R.N. Elliott benannte Verfahren technischer Analyse basiert auf
der Hypothese, Aktienkurse bewegten sich in immer wiederkehrenden
Wellenformationen. Durch die Kenntnis dieses Musters ist es nach Ansicht der
Anhänger der Elliott-Wellen-Prinzips dementsprechend möglich, die Zukunft zu
prognostizieren. Dieses Verfahren tendiert dazu, sehr drastische Prognosen zu
liefern. So prognostizierten seine Anhänger 1990 einen Absturz des
Dow-Jones-Index auf unter 400 Punkte.
Derjenige (meistens eine
Bank bzw. Wertpapierhaus), der den Optionsschein begibt und Schuldner für die
im Wertpapier verbrieften Rechte ist.
Deutsche Terminbörse (EUREX
gilt ab Juni 1998 als offizielle Bezeichnung).
Option, die nur zum Ende
der Laufzeit
am Verfallsdatum
ausgeübt werden kann.
siehe Ausübungspreis
Optionsscheine, die durch
nicht standardisierte Ausstattungsmerkmale gekennzeichnet sind, zum Beispiel
ungewöhnliche Verfahren für die Berechnung oder Festlegung des
Ausübungspreises, Kombination von Caps und Floors,
Bandbreiten etc. Exotische Optionsscheine lassen sich mit den üblichen
mathematischen Kennzahlen nur schlecht bewerten.
siehe Verfall
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siehe Fairer
Preis
Mit Hilfe von
Optionsscheinpreismodellen lässt sich der theoretische Preis von
Optionsscheinen ermitteln. Die Modelle beruhen teilweise auf
"heroischen" Annahmen. Trotzdem wird der "Fair Value"
häufig in Fachzeitschriften als wichtiges Kaufentscheidungskriterium verwendet.
Liegt der Preis eines Optionsscheines unter seinem fairen Preis, so gilt der
Schein als unterbewertet, liegt er darüber, ist der Schein überbewertet.
Bei festen bzw.
fixen Wechselkursen müssen die Zentralbanken Überschussangebote oder
-nachfragen auf dem Devisenmarkt bei dem vereinbarten festen Wechselkurs durch
Kauf oder Verkauf von Devisen auffangen. Die Notenbanken sind somit
verpflichtet, Devisen zu dem gesetzlich bzw. vertraglich fixierten Wechselkurs
in die inländische Währung umzutauschen. Bei festen Wechselkursen ist eine
autonome Stabilitätspolitik ungleich schwerer als bei flexiblen Wechselkursen,
so dass der internationalen, wirtschaftspolitischen Koordination eine
bedeutende Rolle zur Aufrechterhaltung fester Wechselkurse zukommt. (siehe auch
Flexible Wechselkurse)
Sie
gewährleisten - anders als Aktien - eine feststehende gleichbleibende
Verzinsung. Bedeutende festverzinsliche Wertpapiere sind Anleihen
öffentlich-rechtlicher Körperschaften (Bundes-, Bahn-, Post-, Länder- und
Kommunalanleihen) sowie Schuldverschreibungen von Industrieunternehmen
(Industrieobligationen).
Der FIBOR
(Frankfurt Interbank Offered Rate) ist der Geldmarktzinssatz in Frankfurt, er
wird täglich aus den Zinssätzen für bis zu zwölfmonatigen Geldmarktanlagen bei
führenden deutschen Banken berechnet. (siehe auch Geldmarkt)
Einheits- oder Kassakurs.
Der Begriff Fixing wird insbesondere bei Währungskursen verwendet.
In einem System
flexibler Wechselkurse - sie werden häufig auch als freie, schwankende oder
floatende Wechselkurse bezeichnet - resultiert der Wechselkurs grundsätzlich
aus dem freien Spiel der Kräfte am Devisenmarkt, d.h. es bildet sich der
Wechselkurs, der Angebot und Nachfrage nach den entsprechenden Währungen zum
Ausgleich bringt. (siehe auch Feste Wechselkurse)
Variabel
verzinsliche Anleihen mit zumeist langfristiger Laufzeit, deren Verzinsung
periodisch (zum Beispiel monat- oder dreimonatlich) der Entwicklung eines
Referenzzinssatzes (zum Beispiel dem LIBOR) angepasst wird. Aufgrund der
häufigen Zinsanpassungen unterliegen variabel verzinsliche Anleihen nahezu
keinen Kursschwankungen. (siehe auch LIBOR, FIBOR)
Ein Floor gibt die
Untergrenze an, bis zu der ein Put-Optionsscheininhaber
an der Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellem Kurs für den Basiswert
partizipiert.
Grundsätzlich
sind Fonds Geldmittel für bestimmte Zwecke. Investmentfonds enthalten die von
Kapitalanlagegesellschaften mittels Ausgabe von Anteilscheinen beschafften
Mittel, die gemäß den Anlagerichtlinien und im Interesse der Anteilseigner
angelegt werden.